KONFI-REVOLUTION! So macht die evangelische Kirche ihre Jugend fit für die Zukunft

KONFI-REVOLUTION! So macht die evangelische Kirche ihre Jugend fit für die Zukunft

KONFI-REVOLUTION! So macht die evangelische Kirche ihre Jugend fit für die Zukunft

# Evangelisches Leben

KONFI-REVOLUTION! So macht die evangelische Kirche ihre Jugend fit für die Zukunft

Schluss mit starren Konzepten! In Salzburg wurde am 10. Oktober kräftig an der Zukunft der evangelischen Konfirmandenarbeit geschraubt. Die Botschaft des Konfi-Zukunftstags: Weniger Einzelkämpfer, mehr Zusammenarbeit – und vor allem mehr Begeisterung für den Glauben!

SALZBURG – Wöchentlicher Konfi-Unterricht oder eine ganze Woche auf einer Burg? Jede Gemeinde für sich oder alle gemeinsam? Beim Konfi-Zukunftstag in der Salzburger Christuskirche trafen unterschiedliche Modelle aufeinander. Und schnell wurde klar: Die Zukunft der Konfirmandenarbeit hat nicht nur ein Gesicht! Mit Tobias Bernhard, Experte für Konfi-Arbeit aus Bayern, Pfarrer Stefan Grauwald aus Weppersdorf und Jugendreferent Felix Sax aus Salzburg standen drei Praktiker im Mittelpunkt des Austauschs.

Denn die Kirche steht vor gewaltigen Herausforderungen. Der demografische Wandel, weniger Kindertaufen und veränderte Lebenswelten der Jugendlichen verlangen neue Antworten. Und was passiert mit jungen Menschen, die nie getauft wurden und deshalb von den traditionellen Angeboten kaum erreicht werden?

Dass sich Veränderungen lohnen, zeigen internationale Untersuchungen der Universität Tübingen zur Konfirmandenarbeit. Besonders gemeinschaftsorientierte Angebote wie Konfi-Camps kommen bei Jugendlichen gut an. Die Studien unterstreichen zugleich, wie wichtig persönliche Beziehungen und positive Gemeinschaftserfahrungen sind.

Ein Vorzeigemodell kommt aus Salzburg-Tirol! Mehrere Gemeinden schicken ihre Jugendlichen im Sommer gemeinsam zum Konfi-Camp auf die Burg Finstergrün. Dort erleben sie Glauben, Gemeinschaft und Abenteuer. Danach geht es zurück in die eigene Pfarrgemeinde: Workshops, Projekte und praktische Aufgaben machen Kirche vor Ort erlebbar.

Der Erfolg gibt dem Konzept Rückenwind! In Kufstein und Kitzbühel ist der Anteil jener angeschriebenen Jugendlichen, die das Konfi-Angebot tatsächlich annehmen, merklich gestiegen. Die Rückmeldungen fallen äußerst positiv aus. Und das Modell hat einen weiteren Trumpf: Wo Gemeinden zusammenarbeiten, müssen Krankenstände, Karenzen oder unbesetzte Pfarrstellen nicht gleich die gesamte Konfirmandenarbeit gefährden. Teams teilen sich Aufgaben, Kräfte und Ideen.

Das Fazit nach einem gelungenen Zukunftstag: Das eine perfekte Konfi-Modell gibt es nicht. Künftig werden unterschiedliche Wege nebeneinander bestehen. Entscheidend ist, dass sie Jugendliche erreichen und ihnen einen Zugang zum Glauben eröffnen. Salzburg-Tirol zeigt, wie das funktionieren kann. Die Konfiarbeit von morgen beginnt nicht irgendwann. Sie hat längst begonnen!

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