Glaube hat Zukunft! Europas Protestanten starten durch

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Glaube hat Zukunft! Europas Protestanten starten durch

# Evangelisches Leben

Glaube hat Zukunft! Europas Protestanten starten durch

70 Kirchenvertreter treffen sich in Estland – und zeigen, wie die nächste Generation für den Glauben begeistert werden kann. Österreich mittendrin!

Tallinn. Europas evangelische Kirchen haben eine klare Botschaft: Der Glaube lebt – und seine Zukunft beginnt bei den Jungen! Rund 70 Kirchenvertreter aus ganz Europa trafen sich vom 1. bis 4. Oktober in Estlands Hauptstadt Tallinn. Ihr großes Thema: Wie lässt sich der christliche Glaube an kommende Generationen weitergeben?

Österreich prominent vertreten! Synodenpräsidentin Ingrid Monjencs, ihr Stellvertreter Thomas Urbas und der reformierte Synodenvorsitzende Georg Jünger waren beim fünften europäischen Synodaltreffen mit dabei.

Die überraschende Botschaft: Glauben kann man nicht vererben wie Omas Silberbesteck – aber man kann Begeisterung wecken!

GEKE-Generalsekretärin Susanne Schenk machte deutlich: Glauben wächst durch Begegnungen, Gespräche und persönliche Erfahrungen. Junge Menschen sollen ihre eigenen Fragen stellen, Antworten suchen und ihren Zugang zum Christentum entdecken dürfen.

Österreichs Synodenpräsidentin Monjencs betonte, wie entscheidend frühe Begegnungen mit Bibel, Kirche und Glauben sind. Ob im Kindergarten, in der Schule oder in der Pfarrgemeinde: Junge Menschen brauchen Räume, in denen sie Religion kennenlernen und Gemeinschaft erleben können.

Sieben Projekte zeigen: Kirche kann Zukunft!

Wie lebendig Glaubensvermittlung funktioniert, präsentierten Initiativen aus sieben europäischen Ländern. Österreich stellte das Projekt »Leuchträume des Evangeliums« vor. Besuche in einer christlichen Schule und einem Sozialprojekt für benachteiligte Kinder zeigten, wie christlicher Glaube mitten im Alltag Gestalt annimmt. Hinter dem Treffen steht die Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) mit 96 Mitgliedskirchen und rund 40 Millionen Protestantinnen und Protestanten.

Die große Erkenntnis aus Tallinn: Die nächste Generation braucht keinen Glauben aus zweiter Hand. Sie braucht Menschen, die ihren Glauben glaubwürdig leben, Fragen zulassen und neue Wege eröffnen. Und dafür gibt es in Europas evangelischen Kirchen mehr Ideen, als manche vermuten!

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